Ein Blick in Mindys Traumhaus
Mehr ist mehr!
Gemeinsam mit Tim Labenda zeigen wir, wie vielseitig eine Gallery Wall sein kann. In zwei unterschiedlichen Bilderwänden hat Tim mit uns seine ganz persönliche Vorstellung von Kunst im eigenen Zuhause umgesetzt.
Während die eine Gallery Wall durch das bewusste Zusammenspiel von Farben, Formaten und Motiven besticht, folgt die andere einem ganz persönlichen Ansatz: Als Collectors Wall vereint sie Kunstwerke, besondere Fundstücke und Erinnerungen, die über die Zeit zusammengewachsen sind.
Zwei unterschiedliche Herangehensweisen, die eines gemeinsam haben: Sie erzählen Geschichten, verleihen Räumen Charakter und zeigen, wie individuell das Wohnen mit Kunst sein kann.
Entdecke beide Gallery Walls von Tim Labenda und lass dich für deine eigene Wandgestaltung inspirieren.
Manche Kunstwerke begleiten uns lange, bevor sie ihren Platz in unserem Zuhause finden. So ging es auch Tim Labenda mit „The Lady of Shalott“ von John William Waterhouse. Seit er das Gemälde zum ersten Mal in der Tate Britain in London gesehen hat, wollte er es eines Tages selbst an seiner Wand haben. Jetzt ist es als Kunstdruck von Art Heroes Teil seines Berliner Zuhauses.
Zwischen persönlichen Fundstücken, Keramik und Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten entsteht hier eine Bilderwand, die nicht nach einem festen Plan gestaltet wurde. Sie wächst mit den Jahren, mit neuen Entdeckungen und Erinnerungen.
Für Tim ist sie deshalb weniger eine klassische Gallery Wall als vielmehr eine Collectors Wall: eine Sammlung voller Dinge, die ihm etwas bedeuten. Und genau das macht sie so besonders.
Eine Gallery Wall verleiht einem Raum mehr als nur visuelle Wirkung: Sie bringt Rhythmus, Ausdruck und Persönlichkeit.
Anders als ein einzelnes Kunstwerk lebt eine Bilderwand vom Zusammenspiel. Unterschiedliche Motive, Größen und Perspektiven schaffen ein Gesamtbild, das lebendig wirkt und zugleich Tiefe erzeugt. So entsteht gerade in Wohnräumen eine Atmosphäre, die individueller, kuratierter und oft auch wärmer wirkt.
Ein weiterer Vorteil ist ihre Wandelbarkeit. Eine Gallery Wall ist nicht statisch — sie kann sich mit dem Raum, den Jahreszeiten oder dem eigenen Stil verändern. Werke lassen sich austauschen, ergänzen oder neu arrangieren, ohne dass die Gesamtwirkung verloren geht.
Auch architektonisch schafft sie Mehrwert: Große Wandflächen wirken strukturierter, offene Räume spannender und selbst schlichte Interieurs erhalten eine klarere Handschrift.
Damit eine Gallery Wall harmonisch wirkt, braucht sie vor allem eines: Balance.
Hilfreich ist ein verbindendes Element — etwa eine gemeinsame Farbwelt, wiederkehrende Formen oder eine bestimmte Bildsprache. Diese visuelle Klammer sorgt dafür, dass unterschiedliche Werke zusammenfinden, ohne beliebig zu wirken.
Ebenso wichtig sind die Proportionen. Gerade der Mix aus größeren und kleineren Formaten macht den Reiz einer Bilderwand aus. Entscheidend ist jedoch, dass die Komposition Ruhe ausstrahlt und nicht überladen wirkt. Bewusste Abstände helfen dabei, jedem Werk Raum zu geben.
Vor dem Hängen lohnt sich eine erste Anordnung auf dem Boden oder mit Papierschablonen an der Wand. So lässt sich die Gesamtwirkung besser beurteilen — denn eine gelungene Gallery Wall wirkt mühelos, auch wenn sie sorgfältig geplant ist.
In seiner sorgfältig sanierten Altbauwohnung in Berlin-Neukölln verbindet Tim Labenda historischen Charme mit internationalem Designgespür, persönlicher Sammelleidenschaft und einer großen Liebe zur Kunst. So entsteht ein Zuhause, das Charakter, Atmosphäre und kreative Leichtigkeit auf besondere Weise vereint.