Über „Silentium Naturae“ von GreenART by Hubert Fenzl
Vor dem Hintergrund eines strahlend blauen, wolkenlosen Himmels und auf einer unberührten, weißen Schneedecke entfaltet diese künstlerische Installation meiner Werkreihe „GreenART“ eine beunruhigende, konzeptionelle Dringlichkeit.
Das Werk besteht aus mehreren freistehenden Skulpturen, die sich in einer lose gestaffelten…
Vor dem Hintergrund eines strahlend blauen, wolkenlosen Himmels und auf einer unberührten, weißen Schneedecke entfaltet diese künstlerische Installation meiner Werkreihe „GreenART“ eine beunruhigende, konzeptionelle Dringlichkeit.
Das Werk besteht aus mehreren freistehenden Skulpturen, die sich in einer lose gestaffelten Formation anordnen. Durch den intensiven Kontrast zwischen dem lebendigen Grün des Mooses und der eiskalten, winterlichen Landschaft wird die Installation zu einer visuellen Metapher für die ökologische Fragilität unseres Planeten.
Die Arbeit setzt sich aus zwei formalen Elementen zusammen, die in ihrer Gesamtheit als stumme Mahnmale einer verstummten Welt fungieren:
Kegelförmige Tipi-Strukturen: Drei filigrane, zeltartige Konstruktionen ragen in die Höhe. Sie basieren auf langen, naturbelassenen, dünnen Holzstäben, die im oberen Bereich zusammenlaufen. Der mittlere Teil dieser Stangengerüste trägt jeweils einen skulpturalen Körper aus dichtem, grünem Moos, der sich nach oben hin verjüngt und an verlassene Vogelnester erinnert.
Mit Moos überzogene hohle Baumstümpfe: Zwischen und vor den Tipi-Formen sind an hohle Baumstümpfe erinnernde Stelen platziert, die mit Moos und Flechten überzogen sind.
Sowohl die Baumstelen als auch die verlassenen, nestartigen Konstruktionen stehen symbolisch für eine Natur, in der kein Leben mehr existiert – sie sind monumentale Zeugen des Verlusts. Die feinen Linien der Holzstangen werfen zusammen mit den massiven Körpern weiche, blaue Schatten auf den glitzernden Schnee. Die scheinbare Ruhe der Szenerie täuscht: Die Installation thematisiert die realistische Gefahr, dass die menschengemachte Erderwärmung das globale Klimasystem zum Kippen bringt. So besteht die Gefahr, dass der Golfstrom erlahmt oder versiegt, was eine neue Eiszeit über Europa bringen könnte. Das lebendige, vitale Moos – einst Symbol für das organische Leben und die Widerstandskraft der Natur – ist in dieser Arbeit bereits spürbar von einer lebensfeindlichen Eiswüste umzingelt und seiner Funktion beraubt. So wandelt sich die Ästhetik des Winters von einer friedlichen Kulisse in ein bedrohliches Zukunftsszenario, das die katastrophalen Folgen für jegliches Leben radikal vor Augen führt.
Besonderheit Im Kaufpreis enthalten ist eine Spende an die Stiftung "Plant-for-the-Planet" zum Pflanzen von 10 Bäumen. Käufer erhalten auf E-Mail-Anforderung per E-Mail ein Zertifikat, das Sie als Co-Artist meines Kunstprojekts "CommonGreenART" ausweist, sowie eine Kopie der entsprechenden Baumspendenurkunde.
Dein Lieblingskunstwerk auf hochwertigem Textildruck, gespannt in einem Aluminium- oder Holzrahmen. Der Textildruck lässt sich schnell und einfach austauschen. So erzeugst du im Handumdrehen eine neue Atmosphäre in deinem Zuhause, ganz nach deinem Geschmack.
Künstlerischer Hintergrund & Wurzeln • Ausbildung: Studium der Kunst und Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste in München in den 70er Jahren. • Prägung: Fundamentale Inspiration durch meinen Lehrer K.F. Dahmen, einen der Pioniere des Deutschen Informell. • Haltung: Engagierte Kunst mit Fokus auf den Klima- und Umweltschutz sowie radikale Freiheit des Ausdrucks, ständige Suche nach neuen, unkonventionellen und experimentellen…
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