Ich fotografiere seit meinem zwölften Lebensjahr. Nach ein paar Jahren wechselte ich von Schnappschüssen zur Fotografie als visuelles Erzählmedium. Zunächst natürlich analog, in Farbe, aber auch in Schwarz-Weiß, mit der Dunkelkammer als meine Domäne.
Die reine Schönheit der Natur war früher meine Inspiration. Aber im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass in fast allem eine gewisse Schönheit steckt. Die Motive, die die Grundlage meiner Bilder bilden, sind oft sehr gewöhnlich, abgewertet oder sogar hässlich, aber sie regen immer meine Fantasie an. Das nenne ich visuelles Recycling.