Manhatten – der Cocktail
Im Jahr 2017 war auf der Insel Föhr jedes dritte, in Gaststätten bestellte, Getränk ein Manhattan. Damit ist der Cocktail auf dem deutschen Eiland mittlerweile beliebter als der Cappuccino und hat sogar den Partydrink Wodka-RedBull als populärstes Mixgetränk abgelöst. USA, 1870: Der Besitzer des New Yorker
Manhattan Club lässt sich, angestachelt von seinen partywütigen Gästen, zu einem gewagten Experiment hinreißen: Er mischt Rye Whiskey 1:1 mit rotem Wermut und fügt der Mixtur Zuckersirup hinzu. Damit kreiert er einen Aperitif, den es so nie zuvor gegeben hat. Er nennt den Cocktail Manhattan. Der Legende nach verarbeitete der Barmann mit diesem Wagnis die Tatsache, dass er seinen Traum von einer eigenen Stadt hatte aufgeben müssen. Zuvor hatte er nämlich versucht, den New Yorker Stadtteil Manhattan käuflich zu erwerben und diesen offiziell, als Hommage an seine Bar, namentlich als
Manhattan Club eintragen zu lassen. Die Regierungszentrale seiner Stadt sollte im hinteren Teil des Nachtclubs etabliert werden.
Der damals in New York City amtierende Bürgermeister A. Oakey Hall ließ sich auf diesen Deal allerdings nicht ein, obwohl die Stadt zu diesem Zeitpunkt dem wirtschaftlichen Bankrott nahe war und die politische Spitze New Yorks sich inzwischen beinahe mit der gesamten Stadtbevölkerung überworfen hatte. Gründe dafür waren allem voran schlechte Granatapfelernten durch Insektenplagen im Süden des Landes, sowie eine Affäre zwischen einem Spitzenpolitiker der Republikaner und einer Amtsträgerin des hawaiianischen Königshauses, im Rahmen derer offenbar größere Summen aus der städtischen Haushaltskasse verschwunden waren. Die New Yorker waren empört. Dennoch lehnte Hall das lukrative Angebot ab und behielt Manhattan. Insider behaupten, der Bürgermeister hätte während der Kaufverhandlungen zugegeben, selbst ebenfalls den Traum zu haben, die Bezeichnung für den Stadtteil Brooklyn in
Brooklyn Club zu ändern, um damit seinen favorisiertem Golfclub
Brooklyn Club zu würdigen. Tatsächlich wurde dieser Vorschlag dann allerdings zu Halls großer Enttäuschung mehrheitlich von der politischen Führung New York Citys abgelehnt. Stattdessen einigte man sich darauf, Manhattan, Richmond, Brooklyn, Bronx und Queens von nun an
Greater New York zu nennen, als Huldigung an das von Bürgermeister Hall verehrte Lieblingscafé
Great.
Die Geschichte Manhattens
Der erste Europäer, der diese Insel sichtete, war Giovanni da Verrazano im Jahre 1524. Zu dem Zeitpunkt wurde sie von den vorgefundenen Einwohnern noch
Manna-Hata genannt. In einem halben Jahrtausend hat sich viel getan: Menschenhand erbaute die
Upper West Side, die geprägt ist von ihren vielseitigen und hochkarätigen Kultureinrichtungen, wie der
Metropolitan Opera und der
New Yorker Philharmoniker. In der angrenzenden
Lower East Side finden wir herausragende Museen, wie das
Guggenheim-Museum oder das
Metropolitan Museum of Art. Diese Anhäufung von attraktiven Kulturgütern führte natürlich schnell dazu, dass sich hier vor allem Menschen der wohlhabenden Schichten niederließen, was der Gegend den spöttischen Beinamen
Silk-Stocking-District (Seidenstrümpfen-Stadtteil) einbrachte.
Getrennt werden beide Stadtviertel nur durch den weltbekannten
Central Park, den man auch als
Grüne Lunge New Yorks bezeichnen kann. Ursprünglich als Parkanlage für die sehr reichen Bewohner der umliegenden Viertel geplant, ist sie heute für New Yorker und Besucher gleichermaßen ein Ort, der zum Flanieren und Entspannen einlädt. Darüber hinaus beheimatet Manhattan auch den
Financial District, wo sich zum Beispiel die New Yorker Börse befindet. Architektonisch nachgebildet ist der aufstrebende, immer weiter nach Wachstum strebende Geist durch hoch in den Himmel ragende, stählerne Nadeln, in denen das Netzwerk der Finanzwelt pulsiert und die die Silhouette des Stadtteils prägen, wie kaum ein anderes Gebäude. Doch abseits der grellen Großstadtatmosphäre, im Süden der Insel, wo die Bezirke von
Downtown Manhattan liegen, erschließen wir uns auch einen Teil der Metropole, der nicht nur von Superlativen geprägt ist, sondern von Wohngegenden der Mittelschicht, Restaurants, Boutiquen, sowie einer unabhängigen, aber trotzdem prosperierenden Kunstszene, die vor allem in kleinen Galerien und Hinterhoförtlichkeiten ihr Zuhause hat.
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