Schichten des Lebens - Auch im Leiden liegt Schönheit
Jan Hogema (1964) studierte visuelle Kommunikation an der Kunstakademie in Den Bosch. 25 Jahre lang arbeitete er als selbstständiger Grafikdesigner. Daneben schuf er auch seine eigenen Werke. Hogema widmet sich nun ganz seiner Kunst. Auf den ersten Blick hat Hogemas Werk etwas Heiteres und Dunkles. Die von ihm geschaffenen Bilder zeichnen sich durch klare Linien und ein kraftvolles grafisches Erscheinungsbild aus, sind aber fast immer auf irgendeine Weise anonymisiert. Hogema will mit seiner Kunst eine universelle Geschichte erzählen und sich vom Persönlichen lösen. Die dadurch hervorgerufene Mystik und Entfremdung (was sehe ich da, was denke ich darüber?) ist typisch für sein Werk. Es entstehen ikonische Bilder. Die Suche nach der Identität und ihre Auswirkungen stehen im Mittelpunkt seiner Arbeiten, die oft einen inneren Kampf zwischen geistiger Freiheit und Gefangenschaft darstellen. Hogema zeigt, dass Schönheit im Leiden liegt: Leben und Leiden sind untrennbar miteinander verbunden, und sie entspringen tieferen Gefühlen wie Hoffnung, Sehnsucht und Liebe. In Hogemas Kunst reiben sich diese verschiedenen Schichten oft ein wenig, so wie es im Leben ist. Mit seinen Werken möchte er den Geist anregen und den Betrachter zur Selbstbeobachtung herausfordern. Hogema ist mit einer Vielzahl von Techniken und Materialien vertraut. Er verwendet unter anderem Fotografie, Siebdruck und Druck. Außerdem wählt er verschiedene Träger wi