Als autodidaktische Künstlerin hat sich die Fotografie erst relativ spät in meinem persönlichen Werdegang durchgesetzt. Zunächst habe ich mich in anderen Disziplinen wie Ballett, Gesang, Malen, Zeichnen, Theater, Cosplay ... betätigt.
Ich selbst war früher Modell in der "Medieval Fantasy"-Szene und wechselte auf die andere Seite der Linse, weil ich das Bedürfnis verspürte, meine eigenen Geschichten in Fotos zu erzählen und meine eigenen Bilder zu komponieren. Ich begann damit, Modelle aus meinem Umfeld in schönen mittelalterlichen oder barocken Outfits posieren zu lassen, die ich selbst entworfen hatte, und weitete meine Praxis dann auf andere Welten aus.
Künstlerischer Ansatz
Meine Inspirationsquellen sind das Kino, die Literatur, die Malerei, die Geschichte, die Mythologie... wobei der rote Faden immer das Tragen eines Kostüms ist, das es dem Modell ermöglicht, eine Figur zu verkörpern, sich in eine andere Epoche oder eine imaginäre Welt zu projizieren.
Ich fotografiere keine gewöhnlichen Menschen, die reale Welt interessiert mich nicht. Für mich ist das Foto nur ein Mittel unter vielen, um ein Bild, das ich im Kopf habe, "herauszubringen". Ich zögere nicht, Photoshop zu benutzen, um meine Bilder zu retuschieren und fantastische oder traumhafte Effekte hinzuzufügen.