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Vielschichtigkeit
Simone Zacharias lässt ihre Bilder in Schichten entstehen.
Materielle und kompositorische Schichten überlagern sich dabei gegenseitig.
Die kompositorischen Schichten entwickeln sich aus dem nun folgenden weiteren Malverlauf. Es ist der Moment der ordnenden Hand der Künstlerin, die das Bild konzentriert in eine bestimmte Richtung steuert. Die Landschaft, die sich bereits angekündigt hat, soll nun auch eine Geschichte erzählen. Insekten, Tiere, Fabelwesen, alle hocken oder huschen schemenhaft im Dickicht ihres urzeitlich anmutenden Lebensraums. Menschen tauchen dort nicht auf. Es sind allenfalls von Menschen geformte Gegenstände, wie zum Beispiel Vasen oder Töpfe, die sich in dieser Welt ausfindig machen lassen. Aber sie wirken wie die Überreste einer verschwundenen Zivilisation in einem von der Natur vollständig zurück eroberten Raum.
Die Bilder von Simone Zacharias laden den Betrachter auf einen Spaziergang durch eine surreale Welt ein, in der Zeit und Raum scheinbar aufgehoben sind oder wie aus einem Traum heraus wahrgenommen werden. Es ist ein Zwischenreich, in dem sich abstrakte und konkrete Strukturen miteinander vermischen, ein phantastischer Garten, den Simone Zacharias auf immer neuen malerischen Streifzügen durchkreuzt und uns daran mit ihren Exponaten teilhaben lässt.